Nant de Drance: Das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance gilt mit 2,5 Milliarden kWh Stromproduktion pro Jahr als das leistungsstärkste Europas.

Das Bauwerk ist gigantisch, die Maschinenkaverne ist fast so hoch wie das Bundeshaus. Und so gigantisch sind auch die Herausforderungen für die am Bau beteiligten Unternehmen. Vor allem die Logistik stellt auch die ABAG vor grosse Herausforderungen. Alleine der Transport des Krans über den Stollen in die Maschinenkaverne im Dezember war eine technische Meisterleistung.

Das Pumpspeicherkraftwerk liegt unterirdisch zwischen den bestehenden Stauseen Emosson und Vieux-Emosson in einer Kaverne. Das Kraftwerk ist für die Stromproduktion zu den Verbrauchsspitzen und zum Ausgleich der unregelmässigen und schwankenden Stromproduktion aus den neuen erneuerbaren Energiequellen konzipiert.
Wenn der Stromverbrauch hoch ist, stürzt das Wasser aus dem Stausee Vieux-Emosson durch zwei 425 m hohe vertikale Schächte in das unterirdische Kraftwerk. Dort wird es turbiniert und anschliessend in den Stausee Emosson geleitet. Umgekehrt wird das Wasser aus dem Stausee Emosson bei geringerer Stromnachfrage in den Stausee Vieux-Emosson hochgepumpt. Das Kraftwerk Nant de Drance ist somit in der Lage, Energie aus Überschussproduktion zu speichern.
Das Bauwerk ist gigantisch, die Maschinenkaverne ist fast so hoch wie das Bundeshaus. Und so gigantisch sind auch die Herausforderungen für die Unternehmen. Vor allem die Logistik stellt auch die ABAG vor grosse Herausforderungen. Ähnlich wie beim Gotthard sind die Zugänge zu den Baustellen sowohl örtlich wie terminlich beschränkt. Die ABAG wird im Oktober mit den ersten Arbeiten vor Ort beginnen.

Das Pumpspeicherwerk Linth-Limmern benötigt viel Elektrotechnik

Mit dem Ausbau des Pumpspeicherwerks Linth-Limmern kann die Leistung der gesamten Kraftwerkanlage um 1000 MW erhöht werden. Dazu wird das Kraftwerk an das schweizerische Höchspannungsnetz von 380 kV in der Nähe von Schwanden angeschlossen. Seit 2009 ist Burkhalter Technics (eine der Muttergesellschaften der ABAG) mit Installationsarbeiten beschäftigt, die noch bis zum Jahre 2015 dauern. Die Firma profitiert von ihrem Können im Untertagbau, das sie im Lötschberg-Basistunnel erworben hat. Mehr