Die ALPIQ BURKHALTER TECHNIK AG wird zur 100%-Tochter der Alpiq InTec und wird vollständig in die Kummler+Matter integriert. Der Geschäftsführer der ABAG, Peter Zweifel, übernimmt die Position des Geschäftsführers der Kummler+Matter.

Die Burkhalter Gruppe hat rückwirkend auf den 31. Dezember 2017 ihre 50%-Beteiligung an der ALPIQ BURKHALTER TECHNIK AG an die Alpiq InTec verkauft. Die Alpiq InTec wird die ALPIQ BURKHALTER TECHNIK AG vollständig in die Kummler+Matter AG, eine Tochter der Alpiq InTec, integrieren.

Für alle Mitarbeitenden, Kunden und Lieferanten ist die Kontinuität gewährleistet. Alle laufenden Verbindlichkeiten und Verträge werden vollumfänglich übernommen.

Ziel dieser Integration in die Kummler+Matter, einem führenden Unternehmen in der Schweizer Bahn- und Energietechnologie, mit einem Umsatz von gegen 150 Millionen CHF an 12 Schweizer Standorten (Brig kommt neu dazu) ist das Schaffen von Synergien.

Als technische General- und Totalunternehmerin ist die ALPIQ BURKHALTER TECHNIK AG die Spezialistin von der Planung bis zum Einbau von elektrotechnischen Anlagen für alle Arten von Infrastrukturbauten und bildet mit diesen Kompetenzen die perfekte Ergänzung zum Geschäftsmodell der Kummler+Matter AG als Energie- Kommunikations- und Verkehrsspezialist.

Das Zusammengehen der beiden Firmen ist eine absolute «Win-win- Situation» für alle. Die Geschäftsfelder ergänzen sich und das Angebot für Kunden und Lieferanten wird breiter und umfangreicher. Auch für die Mitarbeitenden eröffnen sich neue Perspektiven.

Dass die Zusammenarbeit bestens funktioniert, hat unter anderem der Bau des Gotthard Basistunnels gezeigt. Hand in Hand waren die beiden Firmen für Planung und Einbau der bahntechnischen Installationen im längsten Eisenbahntunnel der Welt verantwortlich.

Bildlegende: Die bahntechnischen Installationen im Gotthard-Basistunnel legten haben es gezeigt, die ALPIQ BURKHALTER AG und die Kummler+Matter ergänzen sich perfekt.
Bild: Daniel Boschung

Die ABAG hat neben den Arbeiten an der A9, der Südumfahrung von Visp und dem neuen Auftrag für den Ausbau der Nordumfahrung von Zürich nun auch mit den Installationen in der Maschinenkaverne des Pumpspeicherkraftwerkes Nant de Drance begonnen. Damit stellt die Firma die ganze Palette ihres Könnens unter Beweis: Gotthard-Basistunnel als Eisenbahnbau, Nordumfahrung von Zürich und Südumfahrung Visp als Strassentunnel und Nant de Drance als Kraftwerk.

Die ABAG gibt Gas Die ABAG ist beim Ausbau der Nordumfahrung von Zürich engagiert. Sie liefert und installiert 138 Steckdosenverteiler, zieht 29 215 m PUR-PUR- Kabel, montiert mehr als 100 km Kabeltrassen, zieht mehr als 50 km Erdungsleitung. Das Auftragsvolumen beträgt 11 Mio. CHF. 

Das ist aber nur die eine Hälfte des Auftrags. Dazu hat die ABAG den Zuschlag für die Lieferung und Installation von 271 Schaltschrankfeldern, 12 USV-Anlagen, 66 000 m Installationskabel, 20 000 m LWL-Kabel erhalten. Und sie zeichnet für den Betrieb und die Instandhaltung der Leittechnik verantwortlich.

Die Nordumfahrung Zürich, ein Abschnitt der A1, wurde 1990 von rund 60 000 Fahrzeugen pro Tag befahren. Heute rollen täglich mehr als 100 000 Fahrzeuge über die Autobahnstrecke zwischen dem Limmattalerkreuz und der Verzweigung Zürich Nord.

Um dem Verkehrsaufkommen Herr zu werden, wird die Strecke ab Oktober 2016 bis ins Jahre 2025 zwischen dem Limmattaler Kreuz und der Verzweigung Zürich Nord auf drei Spuren ausgebaut und soll pro Tag rund 140'000 Fahrzeugen die Durchfahrt ermöglichen.

Auch der 3250 m lange Gubristtunnel wird durch eine dritte, dreispurige Tunnelröhre auf der Nordseite ergänzt. Anschliessend werden die bestehenden Röhren saniert.

Weitere Information zur A1 Nordumfahrung
www.nordumfahrung.ch.

Die ABAG hat neben den Arbeiten an der A9, der Südumfahrung von Visp nun auch mit den ersten Installationen in der Maschinenkaverne des Pumpspeicherkraftwerkes Nant de Drance begonnen. Damit stellt die Firma die ganze Palette ihres Könnens in Sachen Untertagbau unter Beweis: Gotthard-Basistunnel als Eisenbahnbau, Südumfahrung Visp als Strassentunnel und Nant de Drance als Kraftwerk.

  • Sogar in der immensen Maschinenkaverne hatte der Krantransporter Mühe zu manöverieren.

Grossauftrag für die ABAG: Nach dem Gotthard-Basistunnel attackiert die ABAG ein neues Grossprojekt. Am Pumpspeicher-Kraftwerk Nant de Drance bei Martigny im Wallis wird bereits seit  Jahren gebaut. 17 Kilometer Stollen sind errichtet, 1,7 Millionen Kubikmeter Gestein wurden ausgebrochen. Jetzt ist der Rohbau abgeschlossen.

2019 soll das leistungsstärkste Pumpspeicherkraftwerk Europas nach mehr als 10 Jahren Bauzeit ans Netz gehen und jährlich 2,5 Milliarden kWh Strom erzeugen. Jetzt greift die ABAG ein und installiert die Eigenbededarfsanlagen, die Haustechnik und erbringt diverse Baunebenleistungen, alles im Wert von rund 70 Millionen Franken. Mehr