1600 Kilometer Kabel wurden alleine für die Bahntechnik eingezogen

Der Lötschberg-Basistunnel war eine gigantische Herausforderung. Die Elektrotechnikfirma verlegte für die Energieversorgung im Tunnel 1600 km Kabel, baute 2500 Notleuchten, 133 Videokameras und 1300 Branddetektoren ein.

Entscheidend für das Funktionieren der 50-Hz-Stromversorgung sind die Querschläge. Sie sind über die ganze Tunnellänge im Abstand von 333 Metern verteilt. Sie verbinden die Tunnelröhren und sind der Standort für die Elektroschränke.

136 Elektro- und Sicherheitscontainer und 1300 Elektroschränke, alle klimatisiert, mussten in den Tunnel eingebracht und angeschlossen werden. Darin befinden sich die Anlagen für die gesamte Stromversorgung.

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